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Das Gebäudeensemble Hoflößnitz –
eine kleine Reise durch die Baugeschichte  

Für Architekturkenner stellt ein Besuch bei uns gleichzeitig eine kleine Exkursion durch die verschiedensten Epochen der Baugeschichte dar. Obwohl sich die bis heute erhaltene Grundstruktur der Anlage bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen lässt, stammen die Gebäude selbst aus ganz unterschiedlichen Zeiten.

Das Lust- und Berghaus

Unser im Stil eines kleinen Jagdschlosses gehaltenes Lust- und Berghaus wurde 1650 unter Kurfürst Johann Georg I. errichtet. Äußerlich eher schlicht, birgt das Bauwerk mit einem Obergeschoss aus Fachwerk und dem markanten achteckigen Treppenturm im Inneren jedoch eine kunsthistorische Kostbarkeit: den opulent ausgestatteten Festsaal im oberen Stockwerk. Besondere Aufmerksamkeit verdient hier die barocke Kassettendecke mit über 80 Darstellungen brasilianischer und afrikanischer Vogelarten des niederländischen Malers Albert Eyckhout aus dem 17. Jahrhundert. Angrenzend an diesen Raum befinden sich die ebenfalls reich mit Bildtafeln ausgestatteten Privatgemächer des Kurfürsten und der Kurfürstin. Die ehemaligen Repräsentationsräume für den Kurfürsten und seine Marschälle und drei Räume zur Vorbereitung der Speisen für die kurfürstliche Tafel beherbergen heute das Sächsische Weinbaumuseum.

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Das Pressenhaus

Ursprünglich war dies das Zentrum des Gutes mit einem länglichen Gebäude, der Weinpresse und einem sich quer anschließenden Fachwerkbau, dem Sitz des kurfürstlichen Bergverwalters. Die Geschichte des Pressenhauses lässt sich bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Das heutige Gebäude wurde im frühen 19. Jahrhundert errichtet, nachdem der Vorgängerbau niedergebrannt war.
Nach ca. einjähriger Sanierung erstrahlt das Pressenhaus seit Ende Mai 2016 in neuem Glanz als "Besucher- und Informationszentrum Sächsische Weinstraße". Das dichte Netz der touristischen Dienstleister und der Weinproduzenten der Region soll mit und von diesem Zentrum vermarktet werden. Im Erdgeschoss des Pressenhauses finden Sie eine Tourismuszentrale mit Sächsischem Weinschauraum. Im Obergeschoss strahlt der neue Veranstaltungssaal der "Winzersaal" mit einzigartigem Blick in die Weinberge.


Das Kavalierhaus

Der spätklassizistische, zweigeschossige Putzbau stammt aus dem Jahre 1843, wobei die Bausubstanz der Seitenflügel ihren Ursprung im 17. und 18. Jahrhundert hat. Das Haus diente dem Bergverwalter als neues repräsentatives Domizil. Heute befinden sich hier im Erdgeschoss Sonderausstellungsräume des Weinbaumuseums, ein Veranstaltungsraum der "Gewölberaum" und im 1. Obergeschoss die Verwaltung.

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Das Winzerhaus und die Weinstube

Der größere, einstöckige Teil des Hauses aus dem Jahr 1688 gehört zu den ältesten, originalen Teilen der Anlage. In diesem Gebäude befanden sich einst Weinkeller, eine Kellerstube für den Kurfürsten, Wohnungen für Winzer und Stallungen. Heute lässt sich hier im historischen Ambiente  unser Wein genießen und kleine weinbegleitende Speisen (z.B. Flammkuchen) genießen.

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Die Pension "Gästehaus Hoflößnitz" 

Die ehemalige Bäckerei des Hofes befindet sich ein wenig abseits desselben unterhalb des Lust- und Berghauses. Diese wurde denkmalgerecht saniert, seit April 2011 stehen unseren Gästen hier zwei Ferienwohnungen und vier Doppelzimmer zur Übernachtung zur Verfügung.

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