Bewährte Klassiker und neue Sorten –
unsere Weine
Die Böden des oberen Elbtales lassen mehr als 40 verschiedene Rebsorten wachsen. Die meisten davon sind weiß, denn das sächsische Weinland ist traditionell Weißweinland. Seit den Zeiten des Landwirtschaftsrats Carl Pfeiffer, der dem Weinbau im Elbtal nach der Reblauskatastrophe im 19. Jahrhundert wieder auf die Füße half, dominieren hierzulande Müller-Thurgau, Riesling und Weißburgunder.
Weißwein
In unserem Portfolio kommt Müller-Thurgau in Zukunft nicht mehr vor, einige Restbestände sind allerdings noch zu haben. Neben dem seit Jahren erfolgreichen Anbau von Riesling und dem von verschiedenen weiteren klassischen Sorten wie Grauburgunder, Weißburgunder und Traminer experimentieren wir zurzeit mit zwei recht neuen Sorten, Johanniter und Solaris, die wegen ihrer Widerstandsfähigkeit gegen Pilzkrankheiten für den kontrolliert-ökologischen Anbau besonders geeignet sind.
Rotwein
Aber auch der Rotwein darf nicht ganz fehlen. Bei uns sind es Spätburgunder und Regent, die zum einen sortenrein ausgebaut werden, zum anderen gemeinsam mit weißen Trauben die Grundlage für unseren Rotling ergeben. Der Rotling ist eine original sächsische Erfindung, die früher hier als »Schieler« bekannt war. Der Begriff soll sich von den »Fürstenschielern« (Fürstenschülern) herleiten, die diesen Wein Anno dazumal als Zechwein bevorzugten. Wohl bekomm’s!