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Sonderausstellung   

Jugend im Weinberg um 1800

August und Moritz Retzsch

Die zwei Dresdner Brüder August und Moritz Retzsch verbringen um 1800 die Sommermonate im elterlichen Sommerhaus am Fuße der Lößnitzer Weinberge. Sie finden Freunde und erobern die Landschaft. Dieses neue ländliche Leben inspiriert sie zu ihren ersten künstlerischen Arbeiten: ausgestattet mit enormen künstlerischen Fähigkeiten zeichnen sie nicht nur nach der „Zeichenschule“, sondern auch nach der Natur: Käfer, Kühe, Trauben und Blüten sind ihre Studienobjekte.
In allen Farben der Palette malen die Brüder Szenen des heiteren Alltags mit den Freunden - im häuslichen Retzschgut oder  in den umliegenden Weinbergen.

Diese frühen Arbeiten der Künstler August und Moritz Retzsch sowie ausgewählte weinbauliche Objekte und Objekte der Textilsammlung sind in der diesjährigen Sommerausstellung des Sächsischen Weinbaumuseums Hoflößnitz zu sehen, die am 30. Juni 2013 um 15 Uhr im Hoflößnitzer Kavalierhaus eröffnet wurde.

Die Exposition wird begleitet von zwei museumspädagogischen Angeboten.
Wie die beiden Retzsch-Brüder sollen auch die jungen Besucher alte Spiele spielen, Flora und Fauna entdecken und sie skizzieren. Die besten Werke landen in der Ausstellung. In einem extra Kinderkatalog können sie zudem lernen, einen Rollwagen zu bauen.

Museumsleiterin Dr. Bettina Giersberg: "Auch später ernst zu nehmende Künstler können Kitsch produzieren, den Pinsel oder Bleistift leidenschaftlich-naiv führen."

August (1777-1835) malte weiter Landschaften, Moritz (1779-1857) machte sich als Illustrator von Shakespeare und Goethe einen Namen – und hielt 1840 den Sächsischen Winzerzug lithografisch fest. Die dritte Auflage des Spektakels findet übrigens am 06. Oktober 2013 statt.

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Die Ausstellung wurde von Dr. Ulrich Reusch (Vorsitzender des  Kuratoriums) und Dr. Bettina Giersberg (Leiterin des Sächsischen Weinbaumuseums) eröffnet. Lesen Sie hier die Eröffnungsrede:

Eröffnungsrede Download 

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Detaillierte Informationen zu den beiden museumspädagogischen Angeboten erhalten Sie hier: PDF-Download