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Kammermusik in der Hoflößnitz

Im historischen Festsaal der Hoflößnitz, der neben seiner prachtvollen künstlerischen Ausstattung über eine hervorragende Akustik verfügt, finden seit 1993 im Sommerhalbjahr regelmäßig Kammerkonzerte renommierter Interpreten und Ensembles statt. Mit ihrer programmatischen Spezialisierung auf Werke der Alten Musik, dargeboten auf historischen Instrumenten, nimmt die von Prof. Bernhard Hentrich als künstlerischem Leiter betreute Reihe einen festen Platz im Musikleben des Dresdner Raumes ein.

Wenn Sie die Zusendung des gedruckten Programmheftes wünschen, dann teilen Sie uns das bitte über per E-Mail an info@hofloessnitz.de mit.

Da die Platzkapazitäten begrenzt sind, empfehlen wir Ihnen, liebe Musikfreunde, sich die Karten für Ihre Wunschkonzerte rechtzeitig zu sichern.

Kontakt

Stiftung Hoflößnitz

0351 / 8 39 83 33
03 51 / 8 39 83 30
info@hofloessnitz.de

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19.09.2021


17:00 Uhr

Kammerkonzert

Von dem Berge zu den Hügeln

Vertonungen zu Texten von Goethe, Heine und Geibel | Sächsisches Vocalensemble

Sächsisches Vocalensemble

Leitung: Matthias Jung

 

Das diesjährige Programm des Sächsischen Vocalensembles in der Hoflößnitz, dessen Titel einem Goethe-Gedicht entlehnt ist, vereint musikalische Raritäten des 19. Jahrhunderts. Zu hören sind Lieder nach Texten der großen deutschen Dichter Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832), Heinrich Heine (1797–1856) und Emanuel Geibel (1815–1884), die zahllose mehr und weniger bekannte Komponisten inspirierten.

Außer Goethe und Heine ist kein deutscher Lyriker so oft »vertont« worden wie Emanuel Geibel. Über 3500 Geibel-Lieder sind überliefert, darunter solche von Clara und Robert Schumann, Felix Mendelssohn Bartholdy, Franz Lachner, Franz Liszt oder Adolf Jensen. Die Form und der Klang der Geibelschen Lyrik bieten, bei aller Perfektion, Freiraum für eigene melodische, harmonische oder rhythmische Nuancen, um musikalisch auszudrücken, was sich mit Worten allein nicht sagen lässt.

In seiner Bibliographie »Heine in der Musik« listet Günter Metzner alle vertonten Werke des Dichters in chronologischer Reihenfolge auf. Einen Höhepunkt erreichte die Zahl der neuen Heine-Vertonungen 1884, fast 30 Jahre nach Heines Tod, mit insgesamt 1093 Stücken von 538 Autoren. Nie zuvor und auch danach nie wieder wurden mehr Werke eines einzigen Dichters im selben Jahr zur Grundlage musikalischer Kompositionen.

Mehr als ein Vierteljahrhundert lang wählte Johann Wolfgang von Goethe als Direktor des Weimarer Theaters dessen Repertoire, Sänger und Orchestermusiker aus. Auch zu Hause am Frauenplan veranstaltete er musikalische Abende. Nachgerade enthusiastisch verehrte er den bieder-routinierten Carl Friedrich Zelter, der im Alter zu seinem engsten Freundeskreis gehörte. Goethe schätzte Klarheit und Einfachheit – in der Literatur ebenso wie in der Musik.

 

Foto: Frank Höhler

 


 

Die Konzerte finden im Winzersaal im Pressenhaus der Hoflößnitz statt.
Karten für 18 Euro (Vorverkauf) bzw. 19,50 Euro (Abendkasse) sind im Besucherzentrum der Hoflößnitz, Knohllweg 37, in 01445 Radebeul erhältlich, täglich geöffnet von 10 – 18 Uhr, Tel. 0351/839 83 33

 

 

25.09.2021 – 26.09.2021

Feste & Feiern

Churfürstliches Weinfest

Das ganz besondere Weinfest

 

01.10.2021 – 03.10.2021

Feste & Feiern

Hoflößnitzer Herbstfreuden

 

10.10.2021


17:00 Uhr

Kammerkonzert

Mein lieber Herr Goldberg …

Aria und Variationen von Johann Sebastian Bach

Mechthild Winter · Cembalo
Martin Krumbiegel · Moderation

 

Johann Sebastian Bach nannte sein berühmtes Variationswerk für Cembalo solo schlicht »Clavier-Übung« und fügte erklärend hinzu: »… bestehend in einer ARIA mit verschiedenen Veraenderungen vors Clavicimbal mit 2 Manualen.«

Heute ist diese Komposition unter dem Namen »Goldberg-Variationen« bekannt. Grund dafür ist eine kurzweilige Geschichte seines Biografen Forkel über die Entstehung des Werkes. Diese und andere Texte rund um das einmalige Werk des berühmten Leipziger Thomaskantors bilden einen literarischen Kontrapunkt zur Musik.

Es erklingt ein Cembalo von Matthias Griewisch nach einem Vorbild von Ioannes Ruckers (Antwerpen 1624/1720) mit einem inspirierenden Deckelgemälde von Jan C. Overbeeke (1933–2009) nach holländischen Dünenlandschaften des 17. Jahrhunderts.

 

Mechthild Winter, geboren in Leipzig, studierte Klavier und Cembalo in Leipzig und Basel. 1992 wurde sie Preisträgerin des »Internationalen J.-S.-Bach–Wettbewerbes« in Leipzig. Eine rege Konzerttätigkeit führt sie als Solistin und Generalbassspielerin durch ganz Europa sowie in die USA und nach Kanada. Sie ist Mitglied verschiedener Barockorchester und spielte mit der »Akademie für Alte Musik Berlin«, den »Berliner Philharmonikern« und mit ihrem Ensemble »La villanella Basel«. Ihre Solo-CD »Inspiration und Originalität« erschien 2012. Mechthild Winter arbeitet als Dozentin an der Leipziger Musikhochschule, als Korrepetitorin bei internationalen Wettbewerben sowie als Generalbass-Bearbeiterin bei verschiedenen Musikverlagen.

Martin Krumbiegel war Mitglied des Leipziger Thomanerchores. Seit dem Abschluss seines Musikwissenschafts-Studiums an der Universität Leipzig arbeitet er an der Leipziger Musikhochschule und wurde 2010 zum Professor ernannt. Im gleichen Jahr rief er an der Leipziger Hochschule die Konzertreihe »Bach in der Box« ins Leben. Er ist zudem als Lied-, Konzert- und Oratoriensänger sowie als Dirigent tätig. Er leitete bis 2012 den Leipziger Oratorienchor. Heute leitet Martin Krumbiegel die »Capella fidicinia« Leipzig, ein Spezialensemble für Musik des Mittelalters und der Renaissance, den Kammerchor »Vox humana Leipzig« und das »Herrenwieser Vokalensemble« sowie Chorleitungs-Workshops und Kurse zur Aufführungspraxis Alter Musik.

 


 

Die Konzerte finden im Winzersaal im Pressenhaus der Hoflößnitz statt.
Karten für 18 Euro (Vorverkauf) bzw. 19,50 Euro (Abendkasse) sind im Besucherzentrum der Hoflößnitz, Knohllweg 37, in 01445 Radebeul erhältlich, täglich geöffnet von 10 – 18 Uhr, Tel. 0351/839 83 33

 

 

16.10.2021

Musik & Wein

KulTour in den Weinbergen

Tante Polly

Tante Polly

 

 

16.10.2021


15:00 Uhr

Sächsische Weinprobe

Sächsische Weinprobe mit Führung

Im Schauraum des Besucherzentrums der Hoflößnitz erhalten die Teilnehmer einen Überblick über die Geschichte und Attraktionen der Sächsischen Weinstraße und lernen drei ausgewählte Weine von Weingütern der Region kennen. An die fachkundig moderierte Weinprobe schließt sich ein Rundgang durch die historische Weingutanlage und die kurfürstlichen Gemächer im Lust- und Berghaus der Hoflößnitz an.

 


14,90 € pro Person
Karten & Anmeldung im Besucherzentrum der Hoflößnitz erhältlich
Maximal 25 Personen pro Veranstaltung

 

 

17.10.2021

Musik & Wein

KulTour in den Weinbergen

Krambambuli

Krambambuli

 

 

31.10.2021


17:00 Uhr

Kammerkonzert

Paganini und Tangofieber

Wolfgang Hentrich · Violine
Markus Gottschall · Gitarre

 

Nicolo Paganini (1782–1840), Italiener, und Astor Piazzolla (1921–1992), Argentinier, – zwei Künstlerpersönlichkeiten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.

Paganini war ein Instrumentalist und Komponist, der sein Publikum mit der Magie seiner unnachahmlichen »Teufelsgeiger«-Show zur Begeisterung, ja zur Raserei anstachelte. In seinen Kompositionen gelang es ihm freilich stets auch, mit liedhaften, ja sogar lyrischen Elementen zu überzeugen. Gerade in seinen Werken für Violine und Gitarre ist deutlich zu spüren, dass Paganini sehr genau um die Materie wusste; denn er war nicht nur ein begnadeter Virtuose auf der Violine, sondern beherrschte ebenso brillant auch das Gitarrenspiel.

Piazzolla, stets hochkonzentriert und immer ernst wirkend, gilt als Begründer des Tango Nuevo. Wer kennt ihn nicht und seine hochemotionale Musik, zu der man zuweilen auch tanzen könnte? Im Alter von vier Jahren mit der Familie nach New York ausgewandert, begann Astor Piazzolla früh das Klavier- und, dem Vater zuliebe, dessen Sehnsucht seiner Heimat Argentinien galt, das Bandoneon-Spiel. Auch er erweiterte die Spieltechniken der Instrumente des Tangos, indem er Bogenschläge auf der Violine, stechende Streicherakzente, knarzende Geräusche der Streicher-Bögen einsetzt. Durch diese universale Vielschichtigkeit gelang es Piazzolla, den Tango unendlich zu machen.

So unterschiedlich die Werke beider Komponisten sind, besaßen beide doch – auf ihrem Instrument und mit ihrer Musik – eine je einzigartige Genialität. Beide haben Bleibendes hinterlassen und mit ihrem Werk bis heute immer neue Generationen nachhaltig geprägt. In diese Unterschiede und Gemeinsamkeiten der zwei P’s möchten Wolfgang Hentrich, Violine, und Markus Gottschall, Gitarre, mit Ihnen, verehrtes Publikum, eintauchen.

 

Abbildung: Wolfgang Hentrich und Markus Gottschall (Foto: Frank Höhler)

 


 

Die Konzerte finden im Winzersaal im Pressenhaus der Hoflößnitz statt.
Karten für 18 Euro (Vorverkauf) bzw. 19,50 Euro (Abendkasse) sind im Besucherzentrum der Hoflößnitz, Knohllweg 37, in 01445 Radebeul erhältlich, täglich geöffnet von 10 – 18 Uhr, Tel. 0351/839 83 33

 

 

06.11.2021


15:00 Uhr

Sächsische Weinprobe

Sächsische Weinprobe mit Führung

Im Schauraum des Besucherzentrums der Hoflößnitz erhalten die Teilnehmer einen Überblick über die Geschichte und Attraktionen der Sächsischen Weinstraße und lernen drei ausgewählte Weine von Weingütern der Region kennen. An die fachkundig moderierte Weinprobe schließt sich ein Rundgang durch die historische Weingutanlage und die kurfürstlichen Gemächer im Lust- und Berghaus der Hoflößnitz an.

 


14,90 € pro Person
Karten & Anmeldung im Besucherzentrum der Hoflößnitz erhältlich
Maximal 25 Personen pro Veranstaltung

 

 

25.11.2021 – 19.12.2021

Feste & Feiern

Weihnachten für die ganze Familie

 

 

Das Kammermusikheft

Das Programm der 28. Saison der »Kammermusik in der Hoflößnitz« mit sechs hochkarätigen Kammerkonzerten sowie Hinweisen zu den Besonderheiten in diesem Jahr im PDF-Format.

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